DAGA 2016 - Umschaltgeräusche von Armaturen, Messmethoden und Vergleiche von Armaturen verschiedener Hersteller

Seit der Ausgabe 1989 der DIN 4109 sind „einzelne, kurzzeitige Spitzen, die beim Betätigen der Armaturen und Geräte“ von Wasserinstallationen auftreten „zur Zeit“ nicht zu berücksichtigen. Diese Geräusche sorgen allerdings für ein sehr hohes Störpotential und werden von Bewohnern in Mehrfamilienhäusern häufig gerügt. Ein häufig bemühtes Argument gegen die Beurteilung von Betätigungsgeräuschen ist die fehlende reproduzierbare Messmethode derartiger Geräusche. Da die Umschaltgeräusche seit inzwischen 26 Jahren nach DIN 4109 unberücksichtigt bleiben und mit der voraussichtlich im Jahr 2016 erscheinenden Neufassung weiterhin unberücksichtigt bleiben, ist die Notwendigkeit eine reproduzierbare Messmethode und leisere Armaturen zu entwickeln bis heute nicht wirklich entstanden. Durch die Aufnahme von Anforderungen und Empfehlungen in modernere Regelwerke wie die VDI-Richtlinie 4100 oder die DEGA-Empfehlung 103 wurde zwar der Druck auf die Industrie etwas erhöht, bisher jedoch ohne „zündende“ oder überzeugende Ergebnisse.

 

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit den beim Umschalten von Badewannenarmaturen erzeugten Pegelspitzen und deren reproduzierbare Messung.

 

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DAGA 2015- Schallabstrahlung von Luftwärmepumpen

In den letzten Jahren wurde die Energieerzeugung  durch politischen  Druck  und  durch  die  technischen Möglichkeiten weg  von  fossilen  und  nuklearen  hin  zu  regenerativen  Energiequellen  verlagert.  Aktuelle  Zahlen  des  statistischen  Bundesamtes besagen, dass Wärmepumpenanlagen bei ca. einem Drittel aller neugebauten Wohngebäude installiert werden.


Aber  warum  sind Wärmepumpenanlagen  so  beliebt?  Einerseits gibt es teilweise eine staatliche Förderung oder  Sondertarife  von  Stromanbietern. Andererseits  spielt  der  "Umweltgedanke"  eine  regenerative  Energiequelle  zu  nutzen  eine Rolle.  Am  Anfang  lag  das  Hauptaugenmerk  auf  der  Optimierung  der  Stromerzeugung  und Verbreitung  der  Anlagen, der  Schallschutz  wurde zunächst vernachlässigt.  Die  Aufstellung  und  Inbetriebnahme solcher  Anlagen  bedeutet  jedoch  einen  baulichen  und  schalltechnischen  Eingriff  in  die Umgebung.  Gerade  in  ruhigen innerstädtischen  Lagen  und im dörflichen Bereich  führt  dies bei üblichen Außenlärmpegeln zwischen 20 bis 30 dB(A) zu Problemen. Die Hersteller und Betreiber der Anlagen berufen  sich gerne auf die Orientierungs- und Richtwerte  in Regelwerken wie beispielsweise der  DIN  18005  oder  der  TA Lärm.  Diese  Regelwerke  wurden jedoch  vor vielen  Jahrzehnten  aus  anderer  Motivation und nicht für  privat betriebene Anlagen im Wohnbereich geschaffen.  Aufgrund  der  dezentralen  Aufstellung  von mehreren Anlagen  in der Nachbarschaft  kommt es häufig zu  einer schalltechnischen Überlagerung.  Das gewünschte  Schutzziel muss  demnach  gemeinsam  eingehalten  werden,  wodurch sich für   die  einzelne Anlage  eine Reduzierung  der  Anforderung  zwischen  6 bis  10  dB  ergibt.  Die  am häufigsten vor kommenden Anlagen sind Luft/Wasser-Wärmepumpen. Hier ist es besonders  wichtig noch vor  der Aufstellung  geeignete schalltechnische Maßnahmen festzulegen.

 

Dieser Vortrag geht auf die Funktionsweise von Wärmepumpen ein, legt die Anforderungen da und zeigt anhand einem Beispiel die Probleme und Maßnahmen zu deren Behebung.

 

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DAGA 2015- Erfahrungen mit der DEGA-Empfehlung 103 und dem Schallschutzausweis

In der Praxis ist erkennbar, dass sich Kaufinteressenten und Bauherren zwar umfassend informieren wenn es um die Kücheneinrichtung oder die Auswahl von Elektrogeräten geht. Beim Bau oder Kauf eines Gebäudes oder einer Wohnung gerät der Informationsbedarf über die Qualität der zumeist sehr hohen Investition leider in den Hintergrund. Des Weiteren ist es für Laien gar nicht einfach, sich diese Informationen zu beschaffen. Normen und Richtlinien sind nicht zur Anwendung für Endverbraucher gedacht und deren Inhalt wird häufig selbst von Fachleuten nicht immer richtig interpretiert. Hinzu kommt, dass im Bereich des baulichen Schallschutzes zur objektiv messbaren Beschreibung der schalltechnischen Qualität Kenngrößen und Begriffe verwendet werden, die Laien nicht bekannt und auch nur schwer zu vermitteln sind.

 

Ein wesentliches Ziel der DEGA-Empfehlung 103 ist die Verständlichkeit und Transparenz der Schallschutzbewertung für alle am Bau beteiligten. Zu diesem Zwecke sind in der Veröffentlichung verbale Beschreibungen der subjektiven Wahrnehmung von üblichen Geräuschen aus benachbarten Wohneinheiten enthalten. Die DEGA hat sich der Frage des baulichen Schallschutzes angenommen und ein siebenstufiges, auch für den Laien transparentes Systems zur differenzierten Planung und Kennzeichnung des baulichen Schallschutzes zwischen Raumsituationen entwickelt.

 

Dieser Vortrag geht auf die Verwendung des Schallschutz Ausweises in der Praxis ein und stellt statistische Auswertungen und Resonanzen aus der Praxis dar.

 

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DAGA 2015- DEGA-Memorandum 0104 – Schallschutz im eigenen Wohnbereich

Der Schallschutz im eigenen Wohnbereich hat überraschenderweise eine recht lange Tradition, erste Hinweise finden sich bereits in dem Normblatt DIN 4109 aus dem Jahr 1944. Dort wird in dem Kapitel „Schallschutz durch richtige Planung“ allgemein darauf hingewiesen, dass Räume in denen besonders viele Geräusche entstehen (z.B. Badezimmer oder Küchen) möglichst nicht unmittelbar neben Schlafzimmer liegen sollen. Erste Richtwerte mit konkreten Angaben an die Luft- und Trittschalldämmung im eigenen Wohn- oder Arbeitsbereich enthalten dann das Normblatt DIN 4109, Ausgabe 1979 (Entwurf), die Ausgabe 1984 (Entwurf), die VDI-Richtlinie 4100 in allen Ausgaben seit 1994 und die DEGA-Empfehlung 103, Ausgabe 2009. Das Thema ist also keineswegs neu, wurde jedoch bei ehrlicher Betrachtung der genannten Regelwerke immer recht „stiefmütterlich“ behandelt. Aus eigener Erfahrung des Autors lag dies wohl nicht nur bei den beiden letztgenannten Veröffentlichungen an der zum Ende der Bearbeitung schwindenden Motivation und Zeit.

 

Dieser Vortrag stellt das DEGA Memorandum 0104 - Schallschutz im eigenen Wohnbereich vor.

 

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DAGA 2015- Überarbeitung der DIN 18041(2004)

Im   Bereich der Raumakustik kann die DIN 18041 »Hörsamkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen« aus dem Jahr 2004 nach weit verbreiteter Ansicht   vieler Fachleute als allgemein anerkannte Regel angesehen werden. Insofern war die im Jahr 2012 unter anderem im DEGA-Fachausschuss Bau- und Raumakustik begonnene Diskussion zur Fortschreibung dieser bewährten Norm mit Bedacht und in Kenntnis der auch internationalen Bedeutung des Regelwerts zu führen.

 

Dieser Vortrag stellt einige Aspekte der Überarbeitung auf Grundlage des Entwurfs E DIN 18041:2015-2 exemplarisch dar.

 

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DAGA 2011- Lärmbelastung beim Fallschirmspringen

„Wer nicht hören will, muss fühlen“, so mag es manch einem noch aus Kinderzeiten in den Ohren klingen. Im fortgeschrittenen Alter könnte es einmal heißen „Wer nicht hören kann, muss leiden“, denn eine Beeinträchtigung des Hörvermögens stellt zweifelsfrei einen bedeutsamen Verlust an Lebensqualität dar. Auch bei der Ausübung einiger Sportarten ist man durchaus hohen Schallpegeln ausgesetzt, beispielsweise beim Fallschirmspringen.

 

Der Vortrag zeigt die Geräuschsituation im Steigflug in verschiedenen Flugzeugen (verursacht durch Stömungsgeräusche, Schallabstrahlung von Triebwerken, undichten Türen), im Freifall (bei Geschwindigkeiten um 200 km/h) und beim (Winter-)Training im Windtunnel und erläutert sinnvolle und geeignete Gegenmaßnahmen um unliebsame Spätfolgen zu vermeiden. Besonders kritisch für unser Gehör ist hierbei die Freifallphase während der man nahezu einer Druckverdopplung ausgesetzt ist. Die Erkenntnisse sind durchaus auch auf andere Sportarten übertragbar, bei denen man vergleichbaren Geräuschanregungen ausgesetzt ist.

 

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DAGA 2011- Anwendung und Evaluierung des DEGA-Schallschutzausweises

In der neuen DEGA-Empfehlung 103 „Schallschutz im Wohnungsbau - Schallschutzausweis“ werden insgesamt sieben Schallschutzstufen definiert, mit denen sowohl die schalltechnische Qualität einzelner Baukonstruktionen (Decken, Wände) als auch ganzer Gebäude gekennzeichnet werden können.

 

Durch den DEGA-Schallschutzausweis wird die schalltechnische Qualität von Wohnungen damit erstmals auch für akustische Laien transparent. So kann die DEGA-Empfehlung gleichermaßen in der Planungsphase wie auch für die Bewertung bestehender Gebäude eingesetzt werden. Bei der Erstellung des Schallschutzausweises gehen verschiedene Größen wie die Lage des Gebäudes, die Grundrissgestaltung sowie die Mess- oder Rechenwerte der Schalldämmung einzelner Bauteile ein, aus denen nach einem Punktesystem der Schallschutzausweis berechnet wird.

 

Für den praktischen Einsatz empfiehlt sich die Nutzung eines computergestützen Berechnungswerkzeuges mit dem der Ausweis komfortabel und Übersichtlich erstellt werden kann. Im Rahmen des Vortrages wird u. a. eine mit Unterstützung der DEGA entwickelte, frei verfügbare webbasierte Software vorgestellt, mit deren Hilfe der Schallschutzausweis einfach erstellt werden kann. Die eingegebenen Daten werden nach Zustimmung durch den Nutzer in einer Datenbank gespeichert und wissenschaftlich ausgewertet. Aus den Auswertungen sollen neue Statistiken zum baulichen Schallschutz generiert werden, die dann eine fundierte Grundlage z.B. für Vertragsgestaltung zwischen Bauherrn und Baufachleuten, für die Diskussionen in den Normungsgremien oder sogar für die zukünftige Rechtsprechung sein können.

 

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DAGA 2009 - DEGA recommendation 103 “sound insulation in the housebuilding - sound insulation identity card“

The German society for acoustics has published the DEGA recommendation 103 “sound insulation in the housebuilding - sound insulation identity card“. The two main targets of the DEGA recommendation 103 are:

) creating a multi-level system for the differentiated designing and marking of the structural sound insulation between room-situations regardless of the kind of the building
) developing a classification system on this basis for the simple marking of the sound insulation performance of whole housing units or buildings

 
The introduction of a multi-level requirement- and assessment-system is meaningful and necessary for a clear differentiation and evaluation of the sound-related quality of buildings. The system is co-ordinated with the today usual building methods and with the today's build-up-obviously introduced minimum requirements according to DIN 4109. A differentiated and practical classification is possible by the organization into altogether 7 levels both for new buildings and for the old building existence. Unfortunately, the identity values of the sound insulation are very badly clear for planners and users and badly to understand. With the “DEGA sound-insulation certificate” a simple system is given to mark the sound insulation. The user and the consumer can carry out high-class comparisons without deeper professional knowledge and make purchase decisions.

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DAGA 2007 - Erhöhter Schallschutz / mehrstufiges Anforderungssytem in der Bauakustik

Im Jahr 2005 hat der DEGA Fachausschuss Bau- und Raumakustik beschlossen sich dem Thema des erhöhten Schallschutzes in Verbindung mit Überlegungen bezüglich eines zukünftigen mehrstufigen Anforderungsmodells in der Bauakustik anzunehmen.

 

Besondere Aktualität hat das Thema durch den Beschluss des Normenausschusses erfahren, den erhöhten Schallschutz in der Neufassung der DIN 4109 nicht weiterzuführen. Das mehrstufige Anforderungsmodell sieht gegenwärtig 7 Stufen vor, die Anforderungen an den baulichen Schallschutz werden unabhängig von der Bauweise an Wohnräume gestellt. Damit wird die bisher übliche Trennung zwischen Mehrfamilienhäusern und Reihenhäusern aufgegeben. Über die Herleitung der Anforderungen, die Hintergründe, den aktuellen Stand des Anforderungsmodells und die Anwendungsmöglichkeiten wird berichtet.

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DIN 4109 und die allgemein anerkannte Regel der Technik:

In den letzten Jahren wurde unter den Gutachtern, Bauherren und Gerichten immer wieder die Frage diskutiert, welcher Schallschutz geschuldet ist, welche Bedeutung den Anforderungen der DIN 4109 zukommt und ob sie als allgemein anerkannte Regeln der Technik gelten.


In einigen Bereichen weichen die allgemein anerkannten Regeln der Technik von den Anforderungen des bauaufsichtlich eingeführten Normblattes DIN 4109 ab. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen von Gutachtern und zwischenzeitlich ergangener höchstrichterlicher Rechtsprechung sowie vor dem Hintergrund der sich bei der derzeitigen Überarbeitung der DIN 4109 abzeichnenden Meinungsverschiedenheiten und Schwierigkeiten, hat der Fachausschuss für Bau- und Raumakustik der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) eine fachliche Stellungnahme erarbeitet und im September 2005 als Memorandum 'DEGA BR 0101' veröffentlicht.


Bezüglich der folgenden zwei Punkte weicht nach Auffassung des Fachausschuss für Bau- und Raumakustik der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) die allgemein anerkannte Regeln der Technik von den Anforderungen des Normblattes DIN 4109 ab:

) Die zweischalige Ausführung von Reihenhaustrennwänden entspricht nach Auffassung des Fachausschusses den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik. Mit dieser Ausführung lassen sich für Haustrennwände ein bewertetes Bau-Schalldämm-Maß von mindestens R´w ≥ 62 dB (mit Unterkellerung) und R´w ≥ 60 dB (ohne Unterkellerung im Erdgeschoss) sowie für Decken und Treppen ein bewerteter Norm-Trittschallpegel von höchstens L´n,w ≤ 46 dB erreichen. 
) In Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen (außer Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnungen) gelten dieselben Anforderungen an die Luft- und Trittschalldämmung der Bauteile wie in anderen Mehrfamilienhäusern mit mehreren Wohnungen.


Vollständiger Text des Memorandums

DAGA 2005 - Zweischalige Haustrennwände
Theoretische überlegungen und Messergebnisse der Luft- und Trittschalldämmung

 

In letzter Zeit wurde viel über die erzielbare und geschuldete Luftschalldämmung von zweischaligen Haustrennwänden diskutiert. Die Problematik der Trittschallübertragung über zweischalige Haustrennwände blieb bisher unberücksichtigt bzw. wurde wenig diskutiert. Zum Thema werden theoretische Überlegungen vorgestellt, auch zur Übertragung tieffrequenten Trittschalls. Statistische Auswertungen eigener Messdaten der Luft- und Trittschalldämmung von zweischaligen Haustrennwänden letzten 15 Jahre werden vorgestellt.

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DAGA 2004 - Messergebnisse des Schallschutzes im Wohnungsbau & statistische Auswertungen

Statistische Auswertungen von Messergebnissen der Luft- und Trittschalldämmung werden häufig zur Begründung von Anforderungen und zur Beurteilung des Schallschutzes herangezogen. Häufig wird auch eine mittlere Art und Güte als Mittelwert aus statistischen Auswertungen abgeleitet. Über Sinn und Unsinn derartiger Betrachtungen und den Grenzen der Anwendbarkeit wird berichtet und auf häufig anzutreffende Fehlinterpretationen hingewiesen. Eigene Messdaten der letzten 13 Jahre wurden statistisch ausgewertet, die Ergebnisse werden vorgestellt.

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Bauakustische Anforderungen - Vergangenheit und Zukunft

Die Neufassung der DIN 4109 ist in Bearbeitung und über die zukünftigen Anforderungen von 2- oder 3-stufigen Anforderungsniveaus wird heftig diskutiert. Die Gegner eines 3-stufigen Anforderungsniveaus befürchten die Einführung des mittleren Niveaus als allgemein anerkannte Regel der Technik und damit eine Anhebung der Anforderungen.

 

Als beratender Ingenieur und Sachverständiger ist man mit allen Baubeteiligten in engem Kontakt und erlebt die typischen Bauweisen, deren Probleme, regionale Unterschiede und Bedürfnisse (nicht zu verwechseln mit den Erwartungen) der Bewohner an erster Stelle. Ein Blick über den deutschen Tellerrand hinaus führt zu interessanten Lösungsmöglichkeiten, die vorgestellt und diskutiert werden sollen.

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DAGA 2003 - Tieffrequenter Trittschall - Messergebnisse, Beurteilung

Häufig wird von Bewohnern in Mehrfamilienhäusern ein starkes Dröhnen beim Begehen von schwimmenden Estrichkonstruktionen beklagt. Dies scheint unabhängig vom Bodenbelag und der Übertragungsrichtung zu sein, und wird auch häufig im eigenen Bereich gerügt.

 

Da die wesentlichen Anteile dieses Dröhnens bei Frequenzen unter 100 Hz und damit außerhalb des bauakustischen Messbereichs liegen, bleiben diese durch die gegenwärtig gültigen Messvorschriften völlig unberücksichtigt. Zur Theorie der Resonanzfrequenzen den möglichen Ursachen und den Möglichkeiten der Simulation wird auf den Vortrag anlässlich der DAGA 2002 verwiesen. Hier geht es um die subjektive Geräuschempfindung der Bewohner und die Möglichkeiten einer objektiven Beurteilung der tieffrequenten Trittschallgeräusche.

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DAGA 2002 - Tieffrequenter Trittschall - Messergebnisse, Mögliche Ursachen

Immer häufiger wird von Bewohnern in Mehrfamilienhäusern ein starkes Dröhnen beim Begehen von schwimmenden Estrichkonstruktionen beklagt. Dies scheint unabhängig vom Bodenbelag und der Übertragungsrichtung zu sein und wird auch häufig im eigenen Bereich gerügt. Messergebnisse verschiedener Fußbodenkonstruktionen mit ausgeprägten Resonanzen und mögliche Ursachen werden vorgestellt. Ein Verfahren zur Abschätzung des Auftretens des Dröhnens wird vorgestellt und mögliche Abhilfemaßnahmen diskutiert.

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Gewerbelärm - Kenndaten und Kosten für Schutzmaßnahmen

Diese, nunmehr in der dritten Auflage vorliegende Studie wurde im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz erstellt.
Ziel der Studie ist es, Planer und Fachbehörden bei der Beurteilung und Auswahl wirksamer und zugleich kostengünstiger Schallschutzmaßnahmen zu unterstützen. Die Studie gibt Daten an die Hand, um Kosten und Wirksamkeit von Schallschutzmaßnahmen beurteilen zu können.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des LfU. Dort können auch die einzelnen Kapitel, oder auch die gesamte Studie als PDF-Datei heruntergeladen werden. Zum direkten Download der gesamten Studie geht es hier.

Wer lieber ein gedrucktes Exemplar in Händen halten möchte, kann dies direkt beim Bayerischen Landesamt für Umweltschutz bestellen.

DAGA 2001 - Sanierung der Luftschalldämmung von einschaligen Haustrennwänden in einer Reihenhausanlage (Teil 1)

Es wurde eine Reihenhauswohnanlage bestehend aus einem 2-Spänner und einem 3-Spänner, die über eine Dehnfuge voneinander getrennt sind, erstellt. Die Trennwände wurden aus 24 cm dicken Plan-Verfüllziegeln, die Außenwände aus 36,5 cm dicken Plansteinen der Rohdichte 800 kg/m 3 und alle nichttragenden Innenwände aus 11,5 cm dicken Hochlochziegeln der Rohdichte 1200 kg/m 3 ausgeführt. Die 20 cm dicken Stahlbetondecken laufen über 2 bzw. 3 Häuser durch. In den Häusern wurde ein Fußbodenaufbau bestehend aus Bodenbelag auf einem Anhydridestrich auf 40 mm dicker Wärmedämmung PS 20 auf einer 17/15 mm dicken Trittschalldämmung PST ausgeführt.

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DAGA 2001 - Sanierung der Luftschalldämmung von Treppen und Installationsgeräuschen einer Reihenhausanlage mit einschaligen Haustrennwänden (Teil 2)

Es wurde eine Reihenhauswohnanlage bestehend aus einem 2-Spänner und einem 3-Spänner die über eine Dehnfuge voneinander getrennt sind, erstellt. Die Trennwände wurden aus 24 cm dicken Plan-Verfüllziegeln, die Außenwände aus 36,5 cm dicken Plansteinen der Rohdichte 800 kg/m 3 und alle nichttragenden Innenwände aus 11,5 cm dicken Hochlochziegeln der Rohdichte 1200 kg/m3 ausgeführt. Die 20 cm dicken Stahlbetondecken laufen über 2 bzw. 3 Häuser durch. In den Häusern wurde ein Fußbodenaufbau bestehend aus Bodenbelag auf einem Anhydridestrich auf 40 mm dicker Wärmedämmung PS 20 auf einer 17/15 mm dicken Trittschalldämmung PST ausgeführt. Die Treppenläufe sind als 16 cm dicke Stahlbetontrep-penläufe mit Natursteinbelag im Mörtelbett auf Trittschalldämmbahn ausgeführt, die auf den In-nenwänden aufliegen.

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DAGA 1994 - Nachhallzeit in eingerichteten und leeren Wohnräumen und Konsequenzen für Geräuschmessungen

Mehrere hundert Messungen der Nachhallzeit in Wohnräumen wurden getrennt für eingerichtete und leere Räume statistisch ausgewertet. Als Wohnräume wurden Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer betrachtet. Aus Gründen der übersichtlichkeit wurde bewußt auf die Aufnahme von Wohnküchen verzichtet. Zu den leeren Räumen zählen Räume die sich noch im Bauzustand befinden (ab Rohbauzustand) und fertig- gestellte Räume ohne Möblierung. Untersuchungsgrundlage bildeten meßtechnisch ermittelte Nachhallzeiten aus bauakustischen Messungen der Jahre 1991 bis 1993.

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